Parodontologie

Die im Volksmund Parodontose genannte Parodontitis.

 

 

Gut zu wissen ...


Die Parodontitis ist eine multifaktoriell bedingte Entzündung des Zahnhalteapparates.
Meistens macht sie sich zuerst durch Zahnfleischbluten, später auch durch Schmerzen bemerkbar. Bei dieser Erkrankung ist der Zahnhalteapparat entzündet, ausgelöst durch Bakterien, die sich in der Zahnfleischtasche befinden.

Liegt nun so eine Entzündung vor, ist das Ziel einer Parodontitisbehandlung, alle Bakterien aus der Tasche zu eliminieren.
Hierfür müssen erst einmal in einer Vorbehandlung durch unsere Prophylaxeassistentin sämtlicher Zahnstein sowie alle weichen Beläge entfernt werden.
Nach dieser gründlichen Vorarbeit wird nun durch den Zahnarzt/in ein Parodontalstatus erstellt, der uns eine Übersicht über alle zu behandelnden Zähne gibt.

 

Paradontologie

 

 

Ablauf der Behandlung


Ist bei gesetzlich Versicherten der Antrag genehmigt, wird unter örtlicher Betäubung quadrantenweise die Behandlung durchgeführt. Hierzu wird bei uns in der Praxis ein spezielles Ultraschallgerät eingesetzt, dass durch seine schmalen Ansätze bestens die Taschentiefe erreichen kann. Zusätzlich wird gleichzeitig eine Desinfektion der Taschen mit Chlorhexamed durchgeführt. Zum Schluss werden die gelösten Bestandteile mit einer Kürette entfernt und dabei die Wurzeloberfläche geglättet.

 

Wie geht es danach weiter?


Nach Abschluss der Behandlung werden Sie 3 Monate später zum Recall einbestellt. Hier wird der Behandlungserfolg überprüft und ein auf sie speziell abgestimmtes Recallintervall festgelegt. Dies beinhaltet eine professionelle Zahnreinigung sowie gegebenenfalls die Überprüfung der Taschentiefen. Dadurch kann eine lange Beschwerdefreiheit des Patienten erlangt werden.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich vertrauensvoll an unser Praxisteam!

 

 


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